Was kostet ein Podcast?
Hinweis: Alle im folgenden Artikel genannten Preise dienen ausschließlich als Orientierung. Jede Podcastproduktion ist unterschiedlich und der tatsächliche Preis richtet sich immer nach dem gewünschten Leistungsumfang.
Podcasts erfreuen sich seit Jahren wachsender Beliebtheit. Unternehmen nutzen sie, um Einblicke in ihre Arbeit zu geben, Influencer bauen damit eine enge Verbindung zu ihrer Community auf und auch immer mehr Privatpersonen, Vereine oder Selbstständige entdecken das Medium für sich. Doch wer selbst einen Podcast starten möchte, stellt sich früher oder später dieselbe Frage: Was kostet ein Podcast eigentlich?
Eine pauschale Antwort darauf gibt es nicht. Die Kosten hängen von vielen Faktoren davon ab. Beispielsweise wie viel Sie selbst übernehmen möchten und da Arbeitszeit oft am meisten Geld kostet lässt sich hier auch am meisten Sparen jedoch genauso viel Qualität verlieren. Sie können Ihren Podcast komplett selbst produzieren, einzelne Bereiche der Produktion an einen externen Dienstleister abgeben oder den gesamten Podcast in einem Podcaststudio produzieren lassen. Alle drei Möglichkeiten haben ihre Berechtigung und eignen sich für unterschiedliche Anforderungen.
Podcast selbst produzieren
Die günstigste Möglichkeit besteht darin, den Podcast komplett selbst zu produzieren. Bevor Sie Equipment kaufen, sollten Sie sich zunächst überlegen, ob Ihr Podcast ausschließlich als Audiopodcast oder zusätzlich als Videopodcast erscheinen soll. Davon hängt ab, welche Technik Sie überhaupt benötigen. Natürlich brauchen Sie zunächst einen Computer. Er bildet das Herzstück Ihrer Produktion. Hier nehmen Sie Ihren Podcast auf, bearbeiten anschließend Audio und Video und exportieren die fertige Folge. Dafür benötigen Sie allerdings keinen High-End-Rechner. Ein älterer oder aufbereiteter Laptop reicht für den Einstieg vollkommen aus. Oft lässt sich ein passendes Gerät gebraucht kaufen. Wir rechnen in diesem Beispiel mit rund 400 Euro.
Für einen Podcast mit zwei Personen benötigen Sie außerdem zwei Mikrofone. Wer günstig starten möchte, kann zunächst USB-Mikrofone verwenden. Möchten Sie etwas professioneller arbeiten, empfiehlt sich ein XLR-System. Als preiswerte und gleichzeitig hochwertige Lösung eignen sich beispielsweise zwei Rode PodMic für jeweils rund 80 Euro. Da Ihnen zwei XLR-Mikrofone ohne Audio-Interface herzlich wenig nützen, benötigen Sie natürlich auch noch eines. Wichtig ist lediglich, dass es mindestens zwei XLR-Eingänge besitzt und idealerweise zwei Kopfhörerausgänge mitbringt. Zusätzlich benötigen Sie zwei Mikrofonarme, zwei XLR-Kabel und zwei Kopfhörer. Auch hier reicht günstiges Equipment vollkommen aus. Für das Audio-Interface rechnen wir mit ungefähr 120 Euro. Bei der Software müssen Sie ebenfalls kein Geld ausgeben. Für einen Audiopodcast reicht beispielsweise die kostenlose DAW Waveform Free vollkommen aus. Möchten Sie zusätzlich einen Videopodcast produzieren, können Sie zum Einstieg sogar einfach Ihr Smartphone als Kamera verwenden. Die Nachbearbeitung erledigen Sie anschließend beispielsweise mit der kostenlosen Version von DaVinci Resolve. Der große Vorteil dabei ist, dass Sie Video und Audio in einer einzigen Software bearbeiten können.
Rechnet man alle Anschaffungskosten zusammen, landet man je nach Ausstattung bei ungefähr 800 bis 1.000 Euro. Auf den ersten Blick klingt das nach einer großen Investition. Man darf dabei jedoch nicht vergessen, dass wir hier bewusst mit einer günstigen Einstiegsausstattung gerechnet haben. Professionelles Equipment kostet schnell ein Vielfaches. Gleichzeitig handelt es sich um eine einmalige Anschaffung. Produzieren Sie nur eine Podcastfolge, bezahlen Sie diese Investition praktisch für genau diese eine Folge. Nehmen Sie dagegen regelmäßig neue Episoden auf, verteilen sich die Kosten auf jede einzelne Produktion und der Preis pro Podcast sinkt kontinuierlich.
Der größte Vorteil dieser Lösung sind die geringen Kosten. Gleichzeitig lernen Sie sehr viel über den gesamten Produktionsprozess. Der Nachteil ist der Zeitaufwand. Nach der Aufnahme müssen Sie sich selbst um Video- und Audioschnitt, Tonmischung, Mastering und alle weiteren Arbeitsschritte kümmern. Genau diese Arbeiten benötigen Erfahrung und nehmen deutlich mehr Zeit in Anspruch, als viele zunächst vermuten. Produzieren Sie regelmäßig Podcasts und haben mehr Zeit als Budget, ist das ein sinnvoller Einstieg. Möchten Sie dagegen nur ein oder zwei Podcastfolgen aufnehmen, lohnt sich die Anschaffung des gesamten Equipments nicht. In diesem Fall ist eine professionelle Aufnahme in einem Podcaststudio oft sogar die günstigere Lösung.
Die Hybridlösung
Nicht jeder möchte alles selbst machen oder direkt den kompletten Podcast produzieren lassen. Genau dafür gibt es die Hybridlösung. Sie übernehmen einen Teil der Produktion selbst und geben den anderen Teil an einen externen Dienstleister ab. Die häufigste Variante ist, den Podcast selbst aufzuzeichnen und anschließend die komplette Postproduktion abzugeben. Ein Audio Engineer oder Tonstudio übernimmt dann den Video- und Audioschnitt, die Tonmischung, das Mastering und auf Wunsch auch die Erstellung von Social-Media-Reels. Dabei werden die spannendsten Momente des Podcasts herausgesucht und so aufbereitet, dass sie auf Plattformen wie Instagram, TikTok oder LinkedIn möglichst gut funktionieren.
Genauso gut funktioniert es aber auch andersherum. Sie nutzen für die Aufnahme ein professionelles Podcaststudio mit hochwertiger Technik und optimaler Akustik und übernehmen anschließend die komplette Nachbearbeitung selbst. Für die reine Aufnahme inklusive Vor- und Nachbereitung können Sie als Orientierung mit etwa 140 bis 180 Euro rechnen. Möchten Sie dagegen ausschließlich die Postproduktion an einen Dienstleister abgeben, können Sie für eine Podcastfolge als Orientierung mit rund 320 Euro rechnen. Der tatsächliche Preis richtet sich immer nach dem gewünschten Leistungsumfang und wird deshalb individuell kalkuliert.
Die Hybridlösung eignet sich besonders für alle, die nur einzelne Arbeitsschritte auslagern möchten. Vielleicht fehlt die passende Technik für eine hochwertige Aufnahme oder einfach die Zeit für die Postproduktion. Genau dafür ist diese Lösung gedacht. Sie behalten die Kontrolle über Ihren Podcast und geben nur die Bereiche ab, bei denen Ihnen die Unterstützung eines Spezialisten wirklich einen Mehrwert bietet.
Podcast produzieren lassen
Die komfortabelste und gleichzeitig hochwertigste Lösung besteht darin, die komplette Podcastproduktion einem professionellen Podcaststudio zu überlassen. Für Sie bedeutet das, dass Sie sich lediglich auf den Inhalt konzentrieren müssen. Sie kommen ins Studio, setzen sich an den Tisch und führen Ihr Gespräch. Um Technik, Kameras, Mikrofone oder die gesamte Nachbearbeitung müssen Sie sich nicht kümmern. Nach der Aufnahme gehen Sie nach Hause und erhalten kurze Zeit später den fertigen Podcast als Audio- und Videoversion.
Der größte Vorteil liegt dabei nicht nur in der Zeitersparnis, sondern auch in der Qualität. Ein Podcaststudio bietet optimale akustische Bedingungen, hochwertiges Equipment und erfahrene Podcast-Produzenten, die aus jeder Aufnahme das Beste herausholen. Hinzu kommt die komplette Postproduktion mit Video- und Audioschnitt, Tonmischung, Mastering und auf Wunsch auch Social-Media-Reels. Preislich setzt sich diese Lösung aus der Aufnahme, der Vor- und Nachbereitung sowie der Postproduktion zusammen. Als Orientierung können Sie dafür mit rund 460 bis 530 Euro rechnen. Soll zusätzlich ein Moderator eingesetzt werden, kommen je nach Umfang ungefähr 150 bis 250 Euro hinzu. Auch diese Preise dienen lediglich als Orientierung und werden immer individuell kalkuliert.
Podcastproduktion im Tonstudio Volkmann
Genau hier unterstützt Sie das Tonstudio Volkmann in Hannover. In unserem eigenen Podcaststudio können Sie genau die Leistungen buchen, die Sie wirklich benötigen. Möchten Sie ausschließlich die Aufnahme in einem professionellen Studio durchführen und die Nachbearbeitung selbst übernehmen, ist das genauso möglich wie die reine Postproduktion bereits vorhandener Aufnahmen. Selbstverständlich bieten wir auch die komplette Podcastproduktion aus einer Hand an. Von der ersten Idee bis zum fertigen Podcast übernehmen wir auf Wunsch den gesamten Produktionsprozess.
Darüber hinaus erstellen wir Social-Media-Reels aus Ihrem Podcast und bereiten diese so auf, dass sie sich optimal für Plattformen wie Instagram, TikTok oder LinkedIn eignen. Aus einer einzigen Podcastaufnahme entstehen dadurch Inhalte für YouTube, Spotify, Apple Podcasts und zahlreiche Social-Media-Beiträge. Für Unternehmenspodcasts bieten wir zusätzlich die Moderation durch den erfahrenen Unternehmer und Business-Experten Karsten Müller an. Er sorgt dafür, dass jedes Gespräch einen klaren roten Faden besitzt und Ihr Unternehmen professionell präsentiert wird.
Fazit
Die Frage „Was kostet ein Podcast?“ lässt sich nicht mit einem festen Preis beantworten. Entscheidend ist vielmehr, welche Lösung am besten zu Ihren Anforderungen passt. Wer regelmäßig Podcasts produziert und genügend Zeit investieren möchte, kann mit einer Eigenproduktion kostengünstig starten. Wer nur einzelne Arbeitsschritte auslagern möchte, findet in der Hybridlösung einen guten Mittelweg. Und wer sich ausschließlich auf seine Inhalte konzentrieren möchte, fährt mit einer professionellen Komplettproduktion im Podcaststudio am besten.
Am Ende entscheidet nicht allein der Preis über den Erfolg eines Podcasts. Entscheidend sind starke Inhalte, eine hochwertige Produktion und die passende Lösung für Ihre Anforderungen. Genau dabei unterstützt Sie das Tonstudio Volkmann – ganz gleich, ob Sie nur einzelne Leistungen benötigen oder Ihren Podcast komplett produzieren lassen möchten.


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